Seit Herbst 2019 frische ich meine Englischkenntnisse auf: Nicht weil ich muss, sondern weil ich möchte! Ich habe diese Angelegenheit lange genug vor mich hergeschoben und nun darf ich mit Fug und Recht behaupten, es ernsthaft zu betreiben. Und ich muss sagen, dass mir diese Sprache wirklich Spaß macht.

Der Erstkontakt mit der englischen Sprache fand dank meiner indischen Mutter schon sehr früh in der Kindheit statt, aber leider nur bröckchenweise. Neben Bayerisch und Hochdeutsch rutschten meiner Mutter immer mal wieder vor allem Farbnamen auf Englisch raus. So konnte ich im Kindergarten stolz behaupten, dass hier die gelbe Farbe mit “yellow” bezeichnet wurde.

Der Hard Cut kam in der 5. Klasse, als mir meine damalige Englischlehrerin durch ihre unsympathische Art diese Sprache wirklich madig machte. Zu meinem großen Bedauern, wie ich erst sehr viel später feststellen musste. Nun gut, Jammern ist keine Tugend, zumindest gehört chronisches Jammern nicht dazu und so bin ich froh, endlich wieder on board zu sein.

Ein hervorragendes Sprachlernprogramm bietet die Uni Bonn in Form eines viertägigen Workshops an. Dank Corona wird dieser Kurs dieses Semester online für Promotionsstudierende angeboten. “Acedemic English B Level”, so der Arbeitstitel. Die Workshop-Agenda ist für mich wirklich eine Herausforderung, aber nach den vier Tagen Intensivkurs bin ich tatsächlich stolz wie Oskar, alle Aufgaben gelöst und ohne Angst meine erste Präsentation in englischer Sprache gehalten zu haben.

Talk, talk, talk

Eine Sprache lebt davon, dass sie gesprochen, geschrieben und gelesen wird. In der Tat wurden diese drei Hauptaktivitäten hervorragend in das Kursprogramm eingewoben. Alle Daumen hoch für unsere Dozentin Esther Smialowski und auch für die “open minded” Kursteilnehmenden. Eine geniale Mischung an Themen und Interaktionen, die auch via Zoom sehr viel Spaß gemacht haben!

Ob ich nun weiter dranbleibe und den aktiven Umgang mit dem Englischen trainieren werde? Definitely! Jeden Tag gibt es ab jetzt eine Portion Englisch für mich und hier ist mein erstes Häppchen:

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Rosi Würtz

Soziologin mit den Schwerpunkten Digitalisierung und Gesundheit, derzeit Promotion (Uni Bonn) über Führungskräfte und Gesundheitskommunikation, staatlich anerkannte Physiotherapeutin mit einem Faible für die Raumfahrt