Die Lockerungen in der Corona-Krise haben derzeit aus meiner Perspektive noch ein offenes Ende und so bleibt mir nichts anderes als abzuwarten. Nichtsdestotrotz geht meine Forschungsarbeit weiter. In den letzten Wochen gab es einiges zu tun und ich bin froh, dass ich dank der technischen Möglichkeiten jeden Tag etwas Neues hinzulernen darf.

Mein erster Online-Workshop

Vom Workshop-Programm “Promotion Plus” habe ich hier in meinem PromotionsTagebuch bereits einige Male berichtet. Dieses Woche konnte ich zum ersten Mal an einem Online-Workshop innerhalb dieses Angebots teilnehmen. “Gute wissenschaftliche Praxis”, so der Titel des vierstündigen Workshops mit Referentin Dr. Kathrin Ruhl.

Neben der Diskussion über wissenschaftliches Fehlverhalten und Plagiate kamen auch die Themen Autorschaft, Interessenkonflikte und Datenmanagement zum Tragen. Ich bin froh, dass ich an diesem Online-Workshop via Zoom aktiv teilnehmen konnte und werde meinen eigenen Forschungsprozess gemäß den neuen Kenntnissen anpassen.

Lebenszeichen veröffentlicht

Die Uni Bonn bietet jedem Angehörigen die Möglichkeit, die persönliche in einem Text zu beschreiben und auf der Universitätswebsite zu veröffentlichen. Gesagt, getan. Herausgekommen ist Mitte Mai also mein Lebenszeichen “Zwischen Schnittmustern und Social Media”. Besten Dank für die Publikationsplattform!

Aber nicht nur mein Lebenszeichen ist spannend, denn eine Fülle von Universitätsangehörigen hat bereits über ihren ganz persönlichen Umgang mit der Corona-Krise geschrieben. Aus diesem Grund empfehle ich die Lektüre der anderen Lebenszeichen. Und wer selbst etwas zu erzählen hat, der möge doch bitte darüber schreiben, denn die eigenen Lösungsansätze helfen auch anderen Menschen. Ich behaupte dies, weil ich als Reaktion auf mein Lebenszeichen einen sehr netten Leserbrief erhalten habe. Besten Dank hierfür!

Vortragsangebot für DGS 2020

Mal sehen, ob ich tatsächlich einen Vortragsplatz auf dem diesjährigen Kongress der Deutschen Gesellschaft für Soziologie erhalten werde. Die Bewerbung ist zumindest schon abgeschickt. Bis vor ein paar Tagen stand noch in den Sternen, ob die Veranstaltung tatsächlich in Berlin stattfinden würde. Jetzt ist es raus: Nein! Über zwei Wochen werden sämtliche Präsentationsformate in den virtuellen Raum verlagert. Ich bin gespannt, denn es wird meine erste Teilnahme am DGS-Kongress sein.

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Rosi Würtz

Soziologin mit den Schwerpunkten Digitalisierung und Gesundheit, derzeit Promotion (Uni Bonn) über Führungskräfte und Gesundheitskommunikation, staatlich anerkannte Physiotherapeutin mit einem Faible für die Raumfahrt