beitragsbild zu meinem Tagebuch über meine Doktorarbeit

ProMotion #003: Schreibe und lebe!

Heute viel mir ganz unverhofft ein altes Fax in die Hände. Das Büro, in dem ich derzeit die meiste Zeit verbringe, quoll nur so von Altpapier über und so durfte ich in den letzten Tagen vornehmlich aufräumen. Dieses Fax erhielt ich vor ziemlich genau elf Jahren von Professor Eckhard Jesse, den ich während meines Aufenthalts in Krzyżowa (früher: Kreisau) kennenlernte.

10 Tipps für eine fertige Dissertation

Leider gibt es den Inhalt dieses Faxes nicht mehr online. Auf dem fast schon verblichenen Faksimile befindet sich ein Beitrag, den Professor Jesse 2005 in DIE ZEIT veröffentlichte.

Zwei der in diesem Beitrag erwähnten Punkte möchte ich gerne hier gerne aufgreifen und für mich beantworten:

Tipp 1: Prüfe die Motive!

Es ist ja klar, dass dieser Tipp am Anfang steht. Ich fügen diesem Grundsatz hinzu: Und rufe dir deine Motive immer wieder ins Gedächtnis! Dank der Turbulenzen und Ungereimtheiten während meines ersten Promotionsversuchs sind meine Motive leider schwer in Vergessenheit geraten. Sicherlich hätte ich mir diese damals ins Gedächtnis holen sollen. Wer weiß, was einen bewegt und motiviert, findet sicherlich Lösungswege, um nicht vorzeitig aufzugeben.

Tipp 5: Schreibe, schreibe, schreibe!

Definitiv ist es extrem wichtig, die eigenen Gedanken auch zu Papier (analog und/oder digital) zu bringen. Nur lesen, recherchieren und Daten sammeln bringt auf Dauer nicht den erhofften Erfolg. Damit ich gerne und auch schnell meine Ideen fomulieren kann, hilft es mir, meine Schreibgeräte (Laptop, Feldtagebuch etc.) immer in meiner Nähe zu haben.

Außerdem habe ich mir praktische Software-Tools angeschaft, um meine Daten möglichst zentral und übersichtlich zur Hand zu haben. Zum Glück gibt es mittlerweile sehr gute und absturzsichere Applikationen, die mir helfen, meinen Forscherinnenalltag effizienter zu gestalten.

Ein Hoch auf die Digitaliserung!

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