Die Medienmacherin

Trööt, ich kann es einfach nicht lassen und haue mediensoziologisch direkt alle Neune mit Herrn Luhmann um (siehe Zitat). Doch ich bin von Kindheitsbeinen direkt mit einer vollen Dröhnung Medienpraxis konfrontiert worden und schiebe den Theoriehappen vorneweg:

“Was wir über unsere Gesellschaft, ja über die Welt, in der wir leben, wissen, wissen wir durch die Massenmedien.”

Niklas Luhmann (2004): Die Realität der Massenmedien. VS Verlag für Sozialwissenschaften, S. 7.

Seit ich denken kann, habe ich Medien der unterschiedlichsten Formen und Farben um mich: Das Funkgerät meines Vaters war wohl der erste “heiße” Draht in die weite Welt. Der Familien-Fernseher reizte mich schon sehr früh: Mein erstes Lauftraining in der Vertikalen verband ich praktischerweise mit dem Anknipsen des Fernsehgeräts.

Mediale 1980er Jahre in München und Darmstadt

Sprechen: Da vibriert mein Kopf außen und innen!

Der heimische Kassettenrekorder stand unter Dauerbelastung und war eine gute Vorbereitung für meine Radioaktivität, die ich mit einem Schülerinnenpraktikum auf eine professionelle Ebene hob. Bei CampusRadio Bonn durfte ich die werbeträchtige Mittagspause für die Studierenden der Uni Bonn moderieren. Die Jingles von Radio Sternwarte lassen sich auf meine Schnauze zurückführen und so hieß es: Aus der Uni, für die Uni und für ganz Bonn! Hört selbst:

Mehr von der Schnotterschnauze aus Bonn:

Medien + Soziologie = Medien-Soziologie

Mein Soziologiestudium drehte sich mehr oder weniger um eine der Bindestrich-Soziologien, nämlich die Mediensoziologie in Kombination mit Körper- und Sportsoziologie. Und soziale Medien gehören für mich in vielen Lebenssituationen schon seit fast zwei Jahrzehnten wie selbstverständlich dazu.

Noch Fragen? Ihr findet mich auf vielen Kanälen, zum Beispiel hier auf Twitter und Instagram @rosiwuertz:

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