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Hallo #Healthparade!

Am 12. Februar 2020 erfuhr ich auf LinkedIn von der #HealthParade und freue mich an dieser Blogparade teilnehmen zu können. Mein Dissertationsthema berührt das Thema der #HealthParade insofern, als dass Social Media auch in der Gesundheitsbranche zum Einsatz kommen.

An diesem Tag brachte mir das Webinar “MAXIMAL FLEXIBEL: WENN POOLMITARBEITER IHRE ARBEITSZEIT SELBST BESTIMMEN. Neue Wege der Personalgewinnung” erste Erkenntnisse aus erster Hand. Referentin Andrea Albrecht (Lukaskrankenhaus Neuss, Leiterin des Pflegedienstes) bestätigte, dass Social Media massiv genutzt wurden, um sich als attraktiver Arbeitgeber zu präsentieren.

Employer Branding, Personalmarketing und Recruiting

Für mich kommt die #HealthParade gerade recht. Mitte Februar 2020 werde ich am Symposium “Spürbar willkommen 2” an der Internationalen Hochschule Bad Honnef IUBH teilnehmen. Der Kongress richtet sich vor allem an ärztliche und pflegerische Führungskräfte aus Gesundheitseinrichtungen diverser Bereiche. Ich nutze die Gelegenheit und möchte vorranig wissen, welche medialen Strategien verwendet werden, um MitarbeiterInnen der Gesundheitsbranche anzuwerben und zu halten.

Meine Texte drehen sich immer mal wieder um das Thema “Recruiting und Social Media”. Dies tuen sie nicht zuletzt, weil ich in den letzten Jahren einen Spagat zwischen Online- und Papierbewerbungen gemacht habe. Warum Spagat? Weil ich mich als potenzielle Arbeitnehmerin präsentieren muss und dies größtenteils im Netz tue, doch viele Arbeitgeber noch alte Bewerbungsprozeduren auf Zellulose bevorzugen. Hier ein paar meiner Texte zu diesem Thema:

Blick über den Tellerrand (14. Februar 2020)

Die Teilnahme am Symposium hat sich sehr gelohnt, weil die Veranstaltung mir erneut vor Augen geführt hat, wie wichtig wertschätzende Kommunikation in sämtlichen Lebensbereichen ist. Nach einer kurzen Einführung durch Dr. med. Dorothea Wild (Planetree e.V.) und Professor Dr. Michael Thiede (Healthcare Management, IUBH Berlin) präsentierte Professorin Dr. Susanne Böhlich die erste Keynote des Symposiums: “Wie binde ich junge Mitarbeiter an mene Einrichtung?” Wichtig ist die Antwort auf die grundlegende Frage, welche Bedürfnisse und Anforderungen Mitarbeiter an ihren Arbietgeber stellen.

Verschiedene Generationen von Arbeitnehmern haben diverse Ansprüche an ihre Arbeit und ihren Arbeitsplatz, um leistungsfähig und nachhaltig den Arbeitsaufgaben gerecht zu werden. Unterschiedliche Menschen möchten unterschiedlich geführt werden und diese Tatsache macht auch vor Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen nicht halt.

Social Media und Employer Branding in der Gesundheitsbranche

Das anschließende Experten-Panel antwortete auf Fragen aus dem Publikum. Meine Frage: Wie setzen Krankenhäuser Social Media ein, um sich als gesundes Unternehmen zu präsentieren? Anhand der Reaktionen konnte ich berühigenderweise feststellen, dass das Thema meiner Dissertation auch in der realen Arbeitswelt praktische Relevanz hat. Leider ist die Veranstaltung nicht unter einem Hashtag zu finden. Zum Posten eigener Eindrücke vom Symposium blieb jedoch kaum Zeit, weil die Gespräche unter den Teilnehmern im Vorderungrund standen. Fakt ist, dass auch die sozialen Medien in Zukunft eine wichtige Rolle im Employer Branding und Recruiting innerhalb der Gesundheitsbranche spielen werden.

Workshop über den Sinn der eigenen Arbeit

Der stillschweigende Arbeitsvertrag… und warum sind Sie noch dabei?“, so der Titel des Workshops von Marita Gaby Benjes (Wandel mit Schwung). Einfühlsam leitete die Referentin in das Thema ein. Mit Hilfe einer schriftlichen Selbstreflexion näherten wir uns den Gründen, warum wir den Job machen, den wir derzeit inne haben.

Die anschließende Diskussion über persönliche Erfahrungen gab Impulse für mehr Selbstverantwortung in Bezug auf Sehnsüchte, die den Arbeitsalltag entscheidend mitprägen sollten. Quintessenz war die Erkenntnis, dass Führungsarbeit Beziehungsarbeit ist und wertschätzende Kommunikation der Schlüssel für mehr Zufriedenheit ist.

Seriuos Games und Escape Rooms

Den Höhepunkt des Symposiums über die Möglichkeiten, wie Gesundheitsunternehmen Mitarbeiter gewinnen, motivieren und halten können, stellte für mich meine Teilnahme an dem Escape Room “Rita” dar. Zuerst erläuterte Dr. Dorothea Wild in ihrem Workshop “Serious games – ernstgemeinte Spiele für bessere Teamarbeit und Motivation” das Potenzial von Mixed Reality und Metaphern. Vor allem Escape Rooms zeichnen sich durch ihre Relevanz für den Berufsalltag aus.

Nach dem Workshop ging es praktisch weiter: Probieren geht über studieren! Der von Planetree und &happy in den Niederlanden entwickelte Escape Room “Rita” offenbarte uns die Lebenswelt einer fiktiven Pflegebedürftigen. Als Pflegeteam erkundeten wir Ritas “kleines Reich” und lösten die uns gestellte Aufgabe gemeinsam.

Dem partizipativen Ansatz folgend, bieten derartige Spiele eine Entwicklungschance für medizinische Teams, die Patientenversorgung im geschützten Raum zu verbessern. Ich muss ehrlich zugeben, dass mir dieser Escape Room sogar Spaß gemacht hat.

Notizzettel: Begriffe, die ich bald hier diskutieren möchte

  • Candidate Journey

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Rosi Würtz

Soziologin mit den Schwerpunkten Digitalisierung und Gesundheit, derzeit Promotion (Uni Bonn) über Führungskräfte und Gesundheitskommunikation, staatlich anerkannte Physiotherapeutin mit einem Faible für die Raumfahrt

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2 Gedanken zu “Hallo #Healthparade!

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