E-Mobility ist ja nun schon seit einiger Zeit in aller Munde. Doch E-Scooter polarisieren und es bleibt weiterhin fraglich, ob sich die elektrischen Roller tatsächlich in Zukunft als sinnvolles Fortbewegungsmittel durchsetzen werden. Vor allem die Nachhaltigkeit der Akkus und die Kurzlebigkeit der Roller scheinen derzeit einer längerfristigen Verwendung zu widersprechen.

In meinem Beitrag E-Scooter: mobil durch die Stadt für das BARMER-Magazin durfte ich die E-Tretroller aus einer bewegungs- und gesundheitsorientierten Perspektive betrachten. Ist der neue mobile Trend auch für die Gesundheit förderlich?

Ich habe mich sehr gefreut, für die BARMER GEK schreiben zu dürfen. Wer noch mehr über E-Scooter erfahren möchte, dem empfehle ich die offizielle Webseite des BMVI (Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur). Hier gibt ein umfangreiches FAQ weitere Auskunft über Elektrokleinstfahrzeuge und ihren Anwendungsbereich. Auch in meiner Stadt Bonn fahren sie nun schon seit einigen Monaten durch die Straßen und können hier entliehen werden.

E-Scooter im präventiven Einsatz?

Klar, jeder und jede muss sich fragen, warum ausgerechnet auf dieses Gefährt umgesattelt werden soll. Mir scheint, dass der Spaßfaktor derzeit ganz oben auf der Liste steht. Spaß an einer neuen Mobilitätform ist ja auch erst einmal nicht verkehrt. Ob das Fahrzeug ohne Sattel dann auf lange Sicht zu den Nachhaltigkeitsförderern zählen wird, stelle ich mächtig in Frage. Und ob Autofahrer die Komfortzone ihres Schlittens mit Dach über dem Kopf so schnell für ein wackeliges Brett mit Lenkstange verlassen werden, sei dahingestellt.

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Kategorien: Bewegung & Gesundheit

Rosi Würtz

Soziologin mit den Schwerpunkten Digitalisierung und Gesundheit, derzeit Promotion (Uni Bonn) über Führungskräfte und Gesundheitskommunikation, staatlich anerkannte Physiotherapeutin mit einem Faible für die Raumfahrt